Wieso in jedem Jahr, in dem es mehr als zwei Mal innert Monatsfrist schneit, Salzknappheit herrscht, verstehe ich nicht. Nach der ersten, spätestens zweiten Salzknappheit hätte ich mir gedacht, dass die Produzenten ihre Lagerkapazität hochfahren. Knappheit bedeutet ja auch entgangener Mehrumsatz. Warum das nicht, oder zumindest nicht in genügendem Umfang geschehen ist? Keine Ahnung. Vielleicht liegt’s ja daran, dass die Kantone ihre Finger im Spiel haben?
Allerdings verstehe ich auch nicht, wie Jahr für Jahr die Medien stunden- und seitenlang über eben diese Salzengpässe berichten können. Denn, Hand aufs Herz, wen juckt’s? Und meine Fragen werden auch durch die Medien nicht beantwortet. Stattdessen jährlich wiederkehrende Bilder von leeren Lagern, wiederkehrende Phrasen über nicht mehr besalzene Nebenstrassen.
Apropos Nebenstrassen: ich verstehe nicht, warum man Nebenstrassen, Quartierwege, Verbindungswege und ähnliche Strässchen überhaupt räumt. Und salzt. Schnee im Winter ist nun mal so ziemlich normal. Und er ist viel schöner, wenn er weiss liegen bleibt, als wenn er hässlich braun und matschig in alle Richtungen spritzt.
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stimme mit dir überein
Gesalzt wird damit die Leute sommerlich durch die Gegend rauschen können. Und weil die wenigsten Mobilisten eine Ahnung vom “Fahren im Schnee” haben, jammern eben auch gleich alle!
Dass in unserem Quartier – das notabene eine 30er Zone und eh keine Durchfahrtsstrasse ist – Anfangs Winter die Strasse schwarzgeräumt wurde – das ist absurd!
Warum zu wenig Salz.
Ganz einfach, die hohen Lagerkosten wollen die Kantone möglichst tief halten.
@Dani
Kosten die Lagerhallen denn soviel weniger, wenn kein Salz drin ist als wenn welches drin liegt?
@Paddy
Ich glaube, Du rechnest falsch. Die Rechnung lautet hier wohl: mehr Salz = mehr Hallen = höhere Kosten.
mehr Salz = mehr Hallen = höhere Kosten = weniger Knappheit = mehr Umsatz = mehr Gewinn
….. ihr sattelt den toten gaul von der falschen seite auf…..
….. nicht die kosten des lagerplatzes is’ das problem, denn davon haben die meisten gemeinden selbst genug…..
….. nein, das zu lagernde gut, also das salz, is’ der kostenfaktor nummer eins…..
….. die meisten gemeinden haben letzten sommer ihr streusalz besorgt, was sinn macht, denn dann is’ es recht günstig…..
….. sie haben es zumeist in der menge besorgt, wie sie hochrechneten, dass der verbrauch im winter dann sei, nur, die letzten jahre war der streusalzverbrauch ned so hoch, ausserdem haben auch viele gemeinden ijre sparpläne und -vorgaben, so dass eben eher weniger streusalz gekauft und eingelagert wurde…..
….. somit sollte doch klar sein, dass das ein problem ein hausgemachtes is’, nämlich, dass man in den letzten jahren die bürger verwöhnt hat mit schwarzräumungen bis in die letzte quartiergasse…..
Genau! Nieder mit der Schwarzräumung in Quartierstrassen! Hätte ich einen Facebook Account, würde ich jetzt eine Interessensgruppe eröffnen – mit dem Kopf von Federer… hehehe