Die Schwächen von Exsila

by Paddy on 21. September 2009

Exsila LogoKeine Frage, wer CDs, Games und vor allem DVDs tauschen will, kommt zur Zeit um Exsila kaum herum. Doch bei allen Stärken und Vorteilen; Exsila hat auch Mängel.

Die Sache mit dem Geld
Ich versuche (seit Monaten), meine CD-Sammlung abzustossen. Ebay und Flohmärkte habe ich versucht, Einzel- wie auch 10er-Pack-Angebot ausprobiert. Das Resultat jeweils ernüchternd. Bei Exsila ist die Erfolgsquote bislang am höchsten. Allerdings: Die Exsila-Dollars, die ich so verdiene, lassen sich kaum je wieder zu Bargeld machen. Erst wenn ich in Exsila etwas kaufe und ausserhalb davon verkaufe, hab’ ich cash. Mittlerweile habe ich da ein Guthaben von über 400 Exila-Punkten. Das wären doch immerhin 400 Franken, die ich lieber in der Tasche als bei Exsila hätte.

Beschränkte Datenbank
Die Idee, mittels Barcode-Eingabe innert Sekunden DVDs oder CDs zum Tausch anbieten zu können, ist grundsätzlich genial. Doch nur genau so lange bis man einen Datenträger hat, der von diesem schlauen System nicht erkannt wird. Eine Möglichkeit, den CD-Titel und -Interpreten etc. ganz altmodisch einzutippen, ist schlicht inexistent. Stattdessen müssten die Daten eingegeben und übermittelt werden. Irgendwann kriegt man dann – vielleicht – eine Mail, dass der besagte Datenträger jetzt verfügbar ist. Bei zwei, drei geht das ja. Ich habe mittlerweile an die fünfzig CDs, die ich so erst Exsila melden und dann irgendwann erfassen sollte. Ist mir zu umständlich.

Dumping-Preise
Zahlreiche CDs müsste man für CHF 1.– anbieten, wollte man der günstigste sein. Der Markt entscheidet. Und jeder darf seine Artikel so günstig verkaufen, wie er will. Ist mir schon klar. Doch CDs für ein, zwei Franken zu verkaufen, halte ich für ‘nen Witz. Da kommt mich die Entsorgung definitiv günstiger, zumal ich als Verkäufer ja das Porto bezahlen muss.  Da kann zwar Exsila wenig dafür, aber es ist trotzdem ein Grund, weshalb ich nach Alternativen gucke.

Erst mal pausieren
Den mit Abstand dümmsten Fehler im Exsila-System habe ich mir für den Schluss aufgehoben. Wer einen Artikel bei Exsila “einkauft”, muss den Erhalt nach der Lieferung bestätigen. Bei der Gelegenheit fragt das System, ob man den Artikel gleich wieder tauschen oder erst mal pausieren möchte. Eine DVD, die ich behalten will, pausiere ich somit. So weit, so gut.

Pausiert man nun jedoch z.B. wegen Urlaub alle Artikel und befreit sie nach den Ferien wieder aus der Pause, werden auch diejenigen wieder freigegeben, die man eigentlich definitiv behalten will. Mangels anderer Möglichkeit hat man sie damals beim Empfang pausiert. Nun werden sie wieder freigegeben. Dämlich sowas. Man muss also dran denken, solche Artikel gleich aus dem eigenen Angebot zu löschen! Da könnte sich Exsila noch verbessern.

{ 78 comments… read them below or add one }

kopfchaos 21. September 2009 um 12:17

….. ich bin auch exsilaner…..
….. daher kenne ich die genannten “probleme” auch…..
….. doch beim letzten genannten punkt gibt’s eine lösung…..!
….. man kann artikel, die man nicht mehr tauschen will, sprich behalten oder anderweitig weitergeben will, einfach aus dem system bei exsila löschen, dann sind die nicht mehr in der liste…..

rogerrabbit 21. September 2009 um 12:53

Ich bin erst bei 140 Exila-Franken. Aber Weihnachten ist ja nicht mehr weit und es gibt ne Menge Kinder die auf Geschenke scharf sind.

rogerrabbit 21. September 2009 um 12:54

Wieso nimmt Exila keine Luchchecks mit Strichcode? ;-)

Paddy 21. September 2009 um 13:01

@kopfchaos: Stimmt. Drum hab’ ich’s ja auch so geschrieben. :-) Aber schlecht ist das dennoch. Man müsste einen Artikel gleich bei Empfang statt pausieren oder wieder einstellen auch löschen können.

@rogerrabbit: So mach ich’s auch. Zusätzlich werde ich mir halt DVDs kaufen, die ich zu behalten beabsichtige, z.B. TV-Serien. Aber bis 400 Punkte durch sind, geht’s trotzdem eine Weile. Und was ist eigentlich, wenn Exsila übermorgen Konkurs geht…?

rogerrabbit 21. September 2009 um 22:48

Dann hast du ganz einfach Pech gehabt.

Martin 11. Oktober 2009 um 20:25

@paddy: Kannst mir gerne einige von deinen Exsila Punkte verkaufen. Ich kann dir allderdings nur CHF 1.- für 2 Punkte anbieten.

Paddy 11. Oktober 2009 um 22:35

@Martin
Danke fürs Angebot. Wer bietet mehr? :-)
Ginge das überhaupt??

Roland M. Seide 27. Oktober 2009 um 20:41

Ich fand die Exsila-Idee grundsätzlich gut und innovativ…

Inzwischen zeigten sich in der EXSILA-Praxis allerdings einige nicht zu unterschätzende Engpässe:

> Empfänger von DVDs / CDs via EXSILA haben aus einer Laune heraus den Empfang einfach nicht bestätigt, weshalb ich lange um meine (ohnehin wenigen) Punkte ringen musste

> erhält man eine bestellte DVD/ CD nicht, ist es mit EXSILA praktisch unmöglich nachzuweisen, ob es an der Post oder doch an einem unseriösen Tauschpartner handelt, da ein Versand per Einschreiben sich nicht rechnet

> so wertvoll sich EXSILA beim aufspüren von seltenenen Audio-CDs erweisen mag, so grotesk ist oft auch die EXSILA-Preisgestaltung. Nicht selten wird für ge- bis verbrauchte Artikel teils deutlich mehr als der doppelte Neuwert verlangt

> versendet der Tauschpartner mal etwas völlig anderes als die bestellte Ware, zeigen sich zusätzlich die gravierenden Mängel des komplizierten EXSILA-Garantiemanagements.
Ich habe einmal n a c h w e i s b a r eine völlig andere CD als bestellt erhalten, noch dazu in einem Cover Marke Eigenbau. Eine Einigung direkt mit dem Tauschpartner war nicht möglich, weil er die bestellte CD gar nicht hatte. EXSILA hat darauf hin in meinem Namen und ohne meine Einwilligung (!) eine ‘zahme’ Bewertung abgegeben und eine Rücksendung der falschen CD auf meine Kosten verlangt, damit ich meine Punkte wieder gutgeschrieben bekomme. Es erinnert ein wenig an Cablecom: solange es funktioniert, isses nett. Geht etwas schief (und das ist bei fast ausschliesslich nicht professionellen Tauschpartnern nicht unwahrscheinlich), ist man den Betreibern über Gebühr ausgeliefert.

Empfehlen kann ich EXSILA mittlerweile nicht mehr

Paddy 28. Oktober 2009 um 00:21

@RMS
Dass der Tauschpartner ein falscher Artikel geschickt hat ist mir noch nie passiert. Wohl aber dass ich geschickt, der andere aber nicht bestätigt hat. Da fand ich’s dann fair und kulant, dass nach Ablauf der Erinnerungsfrist der Empfang automatisch bestätigt und die Punkte gutgeschrieben wurden. Wenn das Standard ist könnte das allerdings auch zu Missbrauch verführen….

Es steht und fällt halt wie so oft mit den Teilnehmern. Hat man einen Arsch als Tauschpartner, sind die Möglichkeiten, sich zu wehren oder um Punkt oder Artikel zu kämpfen relativ klein. Anderseis sind das wohl (hoffentlich?) verschwindend seltene Fälle, oder?

Roland M. Seide 29. Oktober 2009 um 00:14

@Paddy: ich hab 24 EXSILA-Transaktionen hinter mir. 21 davon unproblematisch…

Ich bin soweit bei Dir, dass es bei EXSILA ein grosses Stück weit mit den Tauschpartnern steht oder fällt – nur sind die Tauschpartner praktisch durchgehend private nicht-Fachleute, mit grossem Überraschungspotenzial. Ich erwarte deshalb von den EXSILA Betreibern, dass die den Laden entsprechend handlen können.

Es geht aber ums Verrecken nicht an, dass EXSILA eigenmächtig und ohne Rücksprache eine ‘fremdvergeigte’ Transaktion IN MEINEM NAMEN als harmlos bestätigt und auf folgende Mails meinerseits ausschliesslich mit Wortbausteinen reagiert, die mit dem Sachverhalt nichts zu tun haben.

EXSILA – die DDR unter den Tauschplattformen? :))

Wir beide kennen inzwischen die Vor- aber auch die Nachteile des EXSILA-Systems. Du hast es oben schön beschrieben.

Ich werde nicht rechtlich gegen EXSILA vorgehen.
Dazu ist die ‘Deliktsumme’ wirklich zu klein.

Aber als unbedenklich empfehlen werd ich EXSILA nicht mehr.

Paddy 29. Oktober 2009 um 00:27

Die Sache mit der neutralen Bewertung ist sicherlich unschön, da war ich auch mal davon betroffen. Anderseits stellt sich die Frage, wie Exsila mit vertretbarem Aufwand herausfinden soll, ob nun dieser oder jener Tauschpartner im Recht ist. Beweisen im juristischen Sinn lässt sich das ja kaum je, denke ich.

Roland M. Seide 29. Oktober 2009 um 09:27

Ich denke, der stichhaltigste Beweis ist doch das Statement des Tauschpartners selbst. Der hat schriftlich zugegeben, dass er einen falschen Artikel versendet und den richtigen verbummelt hat.
Die Frage nach dem vertretbaren Aufwand ist eigentlich auch schon beantwortet:
Eine kurze Rücksprache mit dem Tauschpartner am Anfang erspart 10 anschliessende Klärungsmails. Das bekommt man halt mit Standard-Satzbausteinen nicht hin…

Das ist, als ob man im EXSILA-Lebensmittelladen eine Mandarine bestellt und im Voraus bezahlt. Der EXSILA-Tauschpartner sendet Dir dann aber einen Rossapfel. Du schreibst ihm dann: lieber Tauschpartner, ich wollte eine Mandarine, keinen Rossapfel. Bitte sende mir die Mandarine, dann bekommst Du Deinen Rossapfel zurück. Tauschpartner schreibt: ooops, ich hab eigentlich gar keine Mandarine, behalte den Rossapfel… Du aber möchtest dein Geld zurück, weil Du wiederum keinen Rossapfel bestellt hast… EXSILA aber sagt: nö, das ist bei uns nicht vorgesehen. Schick uns auf Deine Kosten den Rossapfel zu, dann prüfen wir, ob es auch wirklich keine Mandarine ist. Sonst bekommst Du Deine punkte nicht retour… Gleichzeitig platziert EXSILA ungefragt in Deinem Namen eine neutrale Transaktionsbewertung, dass die Mandarine bei Dir defekt angekommen ist…

Ich bin Vertriebsprofi und es ist mir bewusst, dass es hier um einen Wert von unter 10.- geht, weshalb ich den Fall jetzt auch zu den Akten legen werde.

Dieses selbstherrlich-unprofessionelle EXSILA-Vorgehen in diesem Fall wird mir allerdings auch in Zukunft ein wirksames Alarmglöckchen im Hinterkopf bleiben.

Martin Prange 11. Dezember 2009 um 18:30

Die Sache mit Urlaub und dem Pausieren habe ich Exsila Ende 2008 gemeldet und um Abhilfe gebeten; to no avail.

Mittlerweile setze ich die betroffenen Artikel einfach auf 99.99 Punkte, da bin ich sicher…

Was mich sonst noch stoert ist ist die extreme Zähigkeit im Seitenaufbau.

Mary-Ann 5. Januar 2010 um 19:55

Hallo miteinander^^

Ich wette ich übertreffe euch alle ! xD
Ich habe mir auf Exsila mehr als 650 Exsila-Punkte(mehr als 650 Franken) erspart.
Exsila hat mir dann schliesslich alle Punkte + Profiel gelöschd aus dem grund weil 8 Artikel nie bei mir angekommen sind und ich 2 nicht versendet habe (die eine hab ich nicht mehr gefunden und das andere ist kapput gegangen, aber ich habs den tauschpartnern per email mitgeteilt) im Verlauf von 2 Monaten!

jetzt fehlen mir über 650 Fr. in meiner Brieftasche.!!!

ich werde Exsila nie und nie mehr weiter empfehlen!!
meidet es leute!!

Paddy 5. Januar 2010 um 20:47

@Mary-Ann
Das ist heftig, ja. Was hätte Exsila in deinem Fall machen sollen?

Mary-Ann 5. Januar 2010 um 21:02

Beispiel 1: Das Exsila Geld auf der Exsila-Profile meiner schwester zu laden.(hab ich Exsila vorgeschlagen)

2: Auf mein Bankkonto überweisen.

3: Exsila Gutschein

aber alle beispiele wurden abgelehnt.
antwort von exsila: Deine Exsila-Punkte verlierst du leider.

*sehr sauer bin* >,<

Paddy 5. Januar 2010 um 23:00

Dass du sauer bist, verstehe ich. Ich müsste jetzt natürlich beide Seiten hören und alle Details kennen, um da zu urteilen. Dass du acht Artikel einfach “nicht erhalten hast” ist schon… naja, zumindest seltsam.

Mary-Ann 6. Januar 2010 um 20:17

Naja egal… einer ausländerin glaubt doch niemand..
für mich ist exsila ein scheiss und ein stehler da die punkte von meinen DVD’s, büchern, Spiele stammen..
ich war auch einverstanden das sie die Exsila garanties abziehen können ,doch haben sie mir trotzdem meine punkte genommen…

unfair!

Willi 2. Februar 2010 um 10:52

bitte um Kontaktnahme, da gleicher Fall

merci

Paddy 2. Februar 2010 um 11:11

@Willi
Wer soll wie mit dir Kontakt aufnehmen???

Willi 2. Februar 2010 um 15:54

Aha nun gehts auch bei mir, denn gestern konnte ich gar nichts schreiben.
Ja eigentlich alle, die sich von Exsilia ungerecht behandelt fühlten und die auch rausgeschmiessen wurden, nachdem Sie jahrelang dabei waren und fleissig getauscht und mit der Zeit viele Punkte angesammelt hatten und dann unter merkwürdigen Begründungen, wenn überhaupt solche mitgeteilt wurden rausgeschmiessen wurden und Ihre Punkte einfach abkassiert wurden. Es ist auch doch etwas merkwürdig, dass keine Emailadresse vorhanden ist um sich zu beschweren oder seinen Fall dann darzulegen. Nur ein Supportformular, das auf 1000 Zeichen begrenz ist. Ich erhielt zuerst gar keine Antwort und als ich nicht locker liess, eine kurze Mitteilung, aber keine Möglichkeit zu antworten, da no replay als Absender! Auch ist es nicht möglich mit Exsila zu telefonieren, da eigentlich keine Telefonnummer im Tel.-Buch gefunden werden kann.
Daher wäre ich froh, wenn mir Mary-Ann schreiben könnte, damit ich mehr von Ihr erfahre über Ihren Fall und wie Exsila reagiert und gehandelt hat.
Denn ich glaube nicht, dass es rechtens ist, einfach das Guthaben einzubehalten.

merci für Antwort

Jay 3. Februar 2010 um 04:03

Hallo,

hatte dasselbe Problem wie Willi und Mary-Ann, das mein account seitens exsila gelöscht wurde! nach langen emails hin und her (hatte 530punkte auf dem konto damals) haben sie mir den account wieder entsperrt. ich finde das schon ein bisschen idiotisch vor allem wenn die person gegenüber nicht den empfang bestätigt ist man am ende wohl der schuldige -.- … naja von den preisen will ich gar nicht anfangen zu reden … die sind ja nicht mal wie exsila schreibt 1CHF=1Exsila Punkt … selbst exsila verkauft die punkte für 100CHF = 150exsila punkte … ich denke das wofür sie geld verdienen (also an den punkteverkauf) sollten sie bitte auch mal bitte sich an den wechselkurs halten!

willi 3. Februar 2010 um 17:12

Wurde denn auch jemand rausgeworfen, der einen sehr niedrigen Kontostand hatte. Also viel getauscht hat, aber fast keine Punkte mehr besass.

Claudia Stehli, Exsila 5. Februar 2010 um 22:46

Wir von Exsila haben mit Interesse den Blogpost von Paddy und die vielen Kommentare verfolgt. Da Exsila von seiner Community lebt, nehmen wir konstruktive Kritik sehr ernst. Nun möchten wir einige Punkte klarstellen:

Die Sache mit dem Geld:
Exsila ist eine Tausch-Community. Wir bieten unseren Mitgliedern eine Plattform, auf der gratis und legal Artikel getauscht werden können. Exsila ist also in erster Linie dazu da, immer wieder neue Filme, Musik, Games etc. zu konsumieren und diese dann weiterzutauschen. So funktioniert das System auch: ein stetiger Kreislauf, durch den alle Exsilaner immer wieder zu neuen Artikeln kommen. Exsila ist nicht dazu da, um aus seiner Sammlung Bargeld zu machen.

Die beschränkte Datenbank:

Wir sind uns dieses Problems bewusst. So haben wir in den letzten Tagen den Support aufgerüstet. Unser Ziel ist es, bis Ende Februar alle Anfragen innert 24 Stunden zu bearbeiten.

Die Preise:
Exsila ist ein freier Markt – jeder kann den Wert seiner Artikel selber bestimmen. Die Preise können auch stets geändert werden, z.B. wenn ein Artikel im Vergleich zu den anderen Anbietern plötzlich viel zu günstig oder zu teuer ist. Die Artikel kosten also immer so viel, wie die Exsilaner bereit sind, anzubieten resp. zu bestellen.

Pausieren:
Wir arbeiten bereits an der Option „Löschen“ beim Bestätigen eines Artikels. So erscheint dieser nicht mehr in der Liste und muss nicht nachträglich aus dem System gelöscht werden. Wir suchen aber immer noch nach der besten Variante zum Thema „Pausieren“. Vielleicht hat ja hier jemand die zündende Idee?

Die Exsila-Garantie
Alle Exsilaner profitieren von der Exsila-Garantie, die bei fehlerhaften Tauschvorgängen vor Verlusten schützt. Falls also ein Artikel auch nach 10 Tagen nicht bei dir ankommt oder du einen defekten Artikel erhältst, werden dir die Exsila-Punkte, welche du bezahlt hast, zurückerstattet. Damit Exsila einen von dir beanstandeten Artikel überprüfen kann und diesen aus dem System nehmen kann, bitten wir dich, den Artikel an den Exsila-Support zu schicken.

Gesperrte Accounts:
Exsila kann einen Account sperren, wenn gegen die Interessen von Exsila oder den Exsilanern verstossen wird. Eine Sperrung kann aus mehreren Gründen erfolgen, im Detail nachzulesen hier in den AGBs: http://www.exsila.ch/terms.aspx#6. Ziel einer Sperrung ist die Wahrung der Interessen der Mitglieder. Exsila funktioniert nur so gut, wie die Mitglieder tauschen – die Regeln des Exsila-Tauschens müssen so unbedingt eingehalten werden. Sobald jemand versucht, das System auszunutzen, wird dieses Mitglied gesperrt. Wer z.B. wie Mary Ann 8 Artikel nicht erhält und 2 Artikel nicht verschickt, gerät so in den Verdacht, das System auszunutzen und wird gesperrt. Würden wir dies nicht machen, dann könnten all die Exsilaner, die sich an die Regeln halten, nicht mehr tauschen.

Die Sperrung eines Accounts ist aber auch eine Sache des Ermessens. So werden wir auch jede einzelne Sachlage, die in diesen Kommentaren zur Sprache kam, genau überprüfen. Damit wir das machen können, brauchen wir von euch eure Exsila-Nicknames.

Ich hoffe, unser Kommentar hat ein wenig zur Lösung der vielen Fragen und Unklarheiten beigetragen.

Claudia Stehli, Exsila

Paddy 6. Februar 2010 um 13:47

@Claudia Stehli
Danke fürs Reinschauen und die Stellungnahme.

Roland M. Seide 6. Februar 2010 um 15:51

Egal, wie man nun die Qualität der gemachten offiziellen Aussage bewerten mag:
Es wurde allerhöchste Zeit, dass sich mal ein real existierender Exsila-Mitarbeiter mit einem selbst formulierten Kommentar zu Worte meldet.

Das ändert zwar nichts daran, dass EXSILA für mich seinen Reiz weitgehend verloren hat, aber diesen im Ansatz professionellen Anlauf resketiere ich durchaus.

Im Übrigen hat NEUWARE durch meine EXSILA-Erfahrung wieder einen höheren Stellenwert bekommen, was ich ebenfalls sehr zu schätzen weiss :))

ShinichiKudo 7. Februar 2010 um 02:14

Hallo zusammen!

Ich wollte nur mal kurz fragen, ob jemand weiss, wie man die eigenen Punkte irgendwie einem anderen User überschreiben oder schenken kann. Wenn ja, wie macht man das?

Danke schon im Voraus!

Roland M. Seide 7. Februar 2010 um 14:06

Ist recht simpel:
der ‘zu begünstigende’ stellt einen Artikel im Wert, den Du ihm übertragen willst, online
(zB eine Lady Gaga-CD für 450 Punkte).

DU kaufst sie: et voilà

So wärs legal und auch nicht am System vorbei

Mary-Ann 7. Februar 2010 um 23:27

guten abend

Exsila sagt: Exsila ist nicht dazu da, um aus seiner Sammlung Bargeld zu machen.

1. ICH HABE EIN EMAIL VON EXSILA BEKOMMEN DAS ICH DIESE 650 PUNKTE VON EXSILA GESTOLEN HABE UND ICH ES AUF EIN KONTO ÜBERWEISEN MUSS.
also hat exsila von mir verlang das ich 650 Fr. auf ein Exsila konto überweise und das ich sonst vor gericht gestellt werde! (was aber nie geschah, da ich mich doch nicht so verarschen lasse und diese geld eingezahlt hätte)
UND DAS ZUM THEMA EXSILA PUNKTE HAT NICHTS MIT BARGELD ZU TUN :-0

2. sind alle DVDs die ich gekauft habe Geld das ich ausgegeben habe. und dieses Geld möchte ich zurück wenn ich einen DVD verkaufe! nicht in Bargeld sondern in Exsila Punkte.

durch das sperren meines Kontos wurde mir aber all das Geld genommen was ich ausgegeben habe für diese Artikel.
also habe ich sozusagen all diese artikel verschenkt!!!

ALL DAS HART VERDIENTE GELD UM DIE ARTIKEL ZU KAUFEN UND DANN IN EXSILA ZU STELLEN WURDE MIR ABER VON EXSILA GEKLAUT.
ODER STIMMT DAS ETWA NICHT, Frau Claudia Stehli von Exsila ???

Willi 8. Februar 2010 um 12:01

Da Exsila ja diese Seite fleissig liesst und Ihr daran gelegen ist einen guten Kundenkontakt zu haben und jede Anfrage innert 24 Std. beantworten will, werden wir hoffentlich bald die Stellungnahme zu diesen harten Anschuldigungen von Mary-Ann lesen dürfen.

Aus den bisher anderen Schilderungen und den nunmehr klaren Formulierung>” Exsila ist nicht dazu da, um aus deiner Sammlung Bargeld zu machen”, kommt in mir das ungute Gefühl auf, sobald jemand über einige hundert Punkte angespart hat, versucht nun Exsila in einer neuen Strategie mit Sperren, Konto löschen oder so, diese Hypothek loszuwerden.

BIN NUN GESPANNT wie sich Exsila auf die happigen Anschuldigungen von Mary-Ann herausreden will.

FORTSETZUNG FOLGT……..

Paddy 8. Februar 2010 um 13:53

@Willi
Immer schön ruhig bleiben. Das ist hier nicht das Support-Forum von Exsila. Somit ist zwar möglich, dass Exsila hier mitliest, kann aber auch sein, dass sie’s nicht tun. Die Stellungnahme von Claudia Stehli sah ich primär als Antwort auf meinen Blog-Artikel und die ersten (sachlichen) Kommentare.

@alle
Gerne dürft ihr hier weiterhin eure (begründete) Meinung kundtun. Erwartet aber nicht, dass euch hier geholfen wird. Behaupten kann jeder. Ohne Details kann Exsila noch so oft hier reinschauen, helfen können sie euch nicht. Warum schreibt ihr nicht mal eure Exsila-Usernamen hier in die Kommentare, damit Exsila wirklich abklären kann?

Willi 8. Februar 2010 um 15:00

@Paddy, meinst Du wirklich ich will hier meinen Exsila Namen platzieren, dass es mir dann auch so geht wie es die anderen Exilianer geschildert haben?
Nööö, ich will meine Punkte behalten und weiter tauschen, obwohl auch mir der Spass langsam vergangen ist, so wie Roland M. Seide.
Leider gibt es ja auf Exsila den Blog nur für INSIDER- Meldungen über die POSITIVEN Seiten, also ne Art,

WOOOAAA was tun wir gutes für Euch, oder anders ausgedrückt , Werbung in eigener Sache.
Ich hätte gerne dort über meine Erfahrungen geschrieben und dort die Diskussion angerissen…

Mary-Ann 8. Februar 2010 um 19:16

ich glaube nicht das exsila bei mir innerhalb von 24 Std. antworten wird. ist ja nicht das erste mal das exsila wochenlang braucht um auf mein mail zu antworten ;-)
(als mein Konto gelöschd wurde, wurden ca. die hälfte der Mails nicht beantwortet und die anderen sehr spät (wochenspäter) beantwortet!)

Paddy 8. Februar 2010 um 20:36

@Mary-Ann
Du bist da auch nicht im Exsila-Supportforum. Oder schreibst du auch der Migros eine Reklamation und wunderst dich, dass der Coop keine Antwort gibt??!!

willi 8. Februar 2010 um 20:53

@Paddy, sachlich bleiben, auch wenn Du ev. mit Exsila verbandelt bist.

Wenn oben wie erwähnt Claudia Stehli von Exsilia schreibt, dass Exsila den Blog mit Intresse verfolgt, kann ja wohl angenommen werden, dass Sie auch wieder hier vorbeischaut und diese Zeilen liest.
Aus mangelnder Möglichkeit wie ich bereits erwähnt habe, fühlt sich Exsila nicht genötigt, einen eigenen Blog zu führen wo sich die Mitglieder offen und ehrlich äussern könnten

Mary-Ann 8. Februar 2010 um 21:35

Ich weiss es auch selber!! hab ja auch stehli gemeint!
So dumm bin ich net :)

Paddy 8. Februar 2010 um 21:39

@willi
Ich habe einmal (vor längerer Zeit) einen kritischen Bericht über die Lancierung von Exsila geschrieben. Und ich bin Kunde (Tauschpartner) bei denen. Ansonsten habe ich mit Exsila nichts zu tun.

Es braucht keinen Blog, das Support-Formular dürfte doch genügen.

Jill 9. Februar 2010 um 11:34

Wie bekommt man eigentlich die Gratis-DVD nach der Anmeldung? Das hat doch nichts mit den 5 geschenkten Punkten zu tun, oder?

Paddy 9. Februar 2010 um 15:42

@Jill: Doch, das hat haargenau mit den Gratis-Punkten zu tun. Bringt ja nix, wenn dir Exsila einfach eine x-beliebige DVD schickt, die du vielleicht schon hast oder gar nicht willst. Stattdessen schenken sie dir ein Startguthaben und du kannst bestellen, was du willst. Find ich gut so.

Jill 9. Februar 2010 um 16:39

Das heisst, man MUSS eine DVD bestellen? Oder kann man auch was anderes (Buch, CD…) nehmen?

Paddy 9. Februar 2010 um 16:48

Du kannst mit den geschenkten Punkten meiner Meinung nach machen, was du willst. Mir ist da nichts anderes bekannt. Und ich wüsste auch nicht, was dagegen sprechen würde.

Mehr Guthaben kriegst du, wenn du’s bei Exsila kaufst. Oder besser: Wenn du deine CDs, DVDs etc. über Exsila tauscht.

Kevä 10. Februar 2010 um 15:21

So, ich will mich auch mal zu Wort melden!

Ich bin schon seit über einem Jahr bei Exsila angemeldet. Objektiv ist Exsila ja etwas sehr nützliches (über die Stärken etc. will ich jetzt nicht gross eingehen).

Ich möchte aber trotzdem einige Punkte an den Pranger stellen.

Es heisst ja, Exsila ist eine Tauschbörse. Aber in Wirklichkeit ist sie viel mehr eine interaktive Auktionsplattform à la Ebay oder ricardo, nur mit dem Unterschied, dass man nicht bieten muss, und – darauf werde ich später noch zurückgreifen – man kauft mit “virtuellem” Geld.

Wenn ich eine DVD verkaufe, dann tausche isch sie nicht, sondern verkaufe sie eben – da ich ja nichts materielles bekomme, sondern in dem Sinne Geld. Und mit dem Geld kann ich mir z.B. eine andere DVD kaufen. Aber das kann ich auf Ebay ja auch machen!

Tauschbörse = Ich gebe dir eine DVD und du gibst mir deine DVD
Tauschbörse nach Exsila = Ich gebe dir eine DVD, kassiere die Punkte ein und kaufe damit eine andere DVD

Ich war zu Beginn recht verwirrt, wegen des Begriffes Tauschbörse. Denn auf Exsila wird “Tauschbörse” irgendwie falsch umgesetzt: Man ist sozusagen (nach einem Verkauf) gezwungen, etwas anderes zu kaufen.

Aber einige, wie ich auch, sparen die Punkte, um vllt. etwas teureres zu kaufen.

Was ich auch sehr kritisiere punkto Punkte: Wenn ich jetzt 500 Punkte habe und mein Konto gesperrt würde – ich plädiere drauf, jeder will sein “Geld” zurück. Auch wenn es kein Bargeld ist, solange ich etwas verkauft habe, habe ich Anspruch auf den Erlös.

Ebenfalls in Auge gefallen ist mir (wie schon häufig angesprochen) das Proben nach einem Kauf. ich habe Exsila schon etliche Mails geschrieben, man solle doch die Funktion “micht mehr anbieten” miteinbeziehen. Wenn ich etwas kaufe, dann will ich es meistens behalten und nicht wieder anbieten.

@ Fr. Stehli: Es braucht keine andere Idee, setzen Sie einfach das um, was wir hier punkto “Pausieren” verlangen – etwas anderes braucht es nicht!

Das von meiner Seite…

Claudia Stehli, Exsila 10. Februar 2010 um 18:30

Um es nochmals klar zu stellen: Exsila sperrt nur diejenigen Mitglieder, welche gegen die Interessen von Exsila oder den Exsilanern verstossen.

Gesperrt wird also nur, wer:
• bei seiner Anmeldung fehlerhafte Angaben macht
• einen anstössigen oder rechtswidrigen Nickname wählt
• versucht, sich mehrmals zu registrieren
• Artikel fehlerhaft einstellt oder nicht im Besitz der Artikel ist
• zahlreiche negative Bewertungen hat und so eine Sperrung zur Wahrung der Interessen der anderen Exsilanern geboten ist
• im Verdacht steht, Exsila-Punkte zu erschleichen (Häufung von nicht bestätigten Artikeln und Häufung von Tauschpartnern, welche die Artikel nicht erhalten haben)

Wir von Exsila stehen zu unseren Entscheidungen. Damit Exsila weiterhin gut funktioniert, ist es wichtig, die Qualität für alle Exsilaner zu gewährleisten. Wer sich nicht an die Regeln hält, schadet der ganzen Community. Wir möchten aber wie schon erwähnt, den Fall Mary-Ann oder andere Fälle, die hier zur Sprache kamen, nochmals genau überprüfen.

Bitte schick deinen Exsila-Nickname an claudia.stehli@exsila.com, dann werden wir der Sache nachgehen.

Lieber Gruss
Claudia Stehli, Exsila

Paddy 10. Februar 2010 um 19:34

Damit ist jetzt klar: Exsila ist daran interessiert, offene Fragen zu klären und sogar bereit, in der Vergangenheit zurückliegende Fälle nochmals aufzurollen.

Somit bitte ich diejenigen, die ein Problem haben mit Exsila, das Angebot von Claudia Stehli anzunehmen. Weitere Kommentare, die nicht konstruktiv sind, nichts Neues zu Tage fördern und/oder ohne Angabe von glaubwürdigen Details Exsila kritisieren, werden von mir ganz oder teilweise gelöscht.

Paddy 10. Februar 2010 um 20:56

@Kevä
Die Chance, dass jemand eine DVD von dir will und gleichzeitig eine anbietet, die du gerne hättest, ist derart klein, dass Exsila nimmer funktionieren würde auf diese Art. Eine Möglichkeit wäre gewesen, dass du für eine verschickte DVD einen DVD-Punkt bekommst und den dann wieder gegen eine DVD tauschen kannst. Aber damit würde dem Umstand nicht Rechnung getragen, dass es DVDs gibt, die sehr gesucht sind und solche, die kaum einer will. Und wie soll’s mit Serien gehandhabt werden? Oder Sets mit zwei, drei DVDs? Mir gefällt, dass ich Punkte bekomme, die ich beliebig eintauschen kann.

Mary-Ann 10. Februar 2010 um 22:51

@Kevä

Genau das wollte ich auch mit meine 650 Punkten machen. Und zwar Sparen! um etwas teures zu kaufen!
Die tauschabbrüchengarantie sind mir egal..die kann exsila von mir aus wieder nehmen.. aber die restlichen punkten stehen mir zu!!

@paddy

“nicht glaubwürdige details”
ich würde hier gerne Details vorlegen, doch kann ich dies leider nicht. da ja mein Konto gesperrt ist hat auch nur exsila zugang. und würde es nicht zugeben das sie bei mir einen fehler begannen haben.

Paddy 10. Februar 2010 um 22:58

@Mary-Ann
Nimm das Angebot von Claudia Stehli an und schick ihr deinen Usernamen, den du bei Exsila hattest. Sie hat hier ja angeboten, den Fall nochmals unter die Lupe zu nehmen.

Und dann gib Exsila doch auch die Erlaubnis, ihren Standpunkt zu deinem Fall hier zu veröffentlichen. Das wäre fair, finde ich.

Roland M. Seide 10. Februar 2010 um 23:10

Ich finde, wir sollten nicht ganz vergessen, dass das hier mal als ein ganz allgemeiner Blog zur Exsila-Thematik angefangen hat.

Und egal, welchen persönlichen Rochus man auf Exsila haben mag: PADDY kann nichts dafür.
**Hier ist EIGENTLI.ch und N I C H T E X S I L A **

Das Angebot von Exsila zur Klärung liegt vor und sollte genutzt werden, bevor man hier zum 100sten Mal die gleichen alten Geschichten durchkaut.

Mary-Ann 10. Februar 2010 um 23:40

Ich weiss schon das dies ein blog ist.

Ich entschuldige mich für die störung, ich wollte nur mal in diesem blog was schreiben.
Doch die vergleiche von Paddy waren frech und es hat mich verletzt.
Ja ich werde Exsila schreiben —–> exsila.ch

Willi 11. Februar 2010 um 00:43

Upps, wo bin ich denn eigent.li hier gelandet?
Leicht verwirrt bin!
Denn der Titel ganz weit, weit oben inzwischen, heisst doch eigent.li >>Die Schwächen von Exsila.
Und auf diese Seite hier bin ich gestossen, weil ich mal gegoggelt hatte, da auch ich nicht einverstanden war, wie Exsila mit mir als Mitglied umgesprungen ist. Ja und das hier war das einzige Forum um mich mitzuteilen. Leider. Aber ich bin kein Einzelfall….
Dass jetzt Paddy und auch Roland M. Seide nun die Diskussion abwürgen wollen, finde ich nicht so fair.
Habt Ihr hier auf dieser Seite zuwenig Platz oder beschweren sich die anderen Blogleser von Eigent.li dass hier nur noch auf dieser Seite geschrieben wird?Eigent.li doch ein gutes Zeichen, wenn sich so viele hier regelmässig einbringen. Oder?
Denn es ist für alle Exsila-Punkte-Sparer doch sehr wichtig zu wissen, wie es Exsila rechtlich begründen will, wie sie einem die Punkte ratz-fatz GANZ wegnehmen kann…
Also der “Beobachter” ist doch sicher auch sehr interessiert daran, und ich glaube auch für den Kassensturz wäre es ein Thema..

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