Das Sinnvollste an Twitter ist meiner Meinung nach die Beschränkung auf 140 Zeichen je Eintrag. Die Meldungen sind also, wenn schon nicht in ihrer Qualität wenigstens in der Länge beschränkt. Die Irrelevanz ist also quantitativ eingeschränkt. Wohl zum Schutz der User.
Das in der Rangliste der Sinnvolligkeit zweitplatzierte Feature ist die Tatsache, dass einmal Getwittertes irgendwo im Twitter-Archiv-Nirvana verschwindet, wo es in der Regel niemand mehr findet. Und selbst wenn man es durch direkte Suche finden würde, hat es aus dem Zusammenhang gerissen bestimmt den letzten Funken Bedeutung verloren.
Kommt hinzu, dass ein Grossteil der Twitter-User das Tool anstelle von Skype oder irgendwelchen Chat-Programmen verwenden. In Web 2.0-Zeiten braucht es offenbar neue Methoden, seine Zeit totzuschlagen.
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Ich habe keine Ahnung, weswegen ich nun auch twittere, aber immer wenn ich das Dashboard im Mac öffne um den Taschenrechner oder SMS-Sender zu brauchen, twittere ich was mit dem Widget.
Klar, das macht doch Sinn. ;-)
twitter wird oft fehlverstanden. es ist meines erachtens nicht für lange gespräche gemacht (140 zeichen etc.) oder einen vertieften austausch gemacht. es ist jedoch ein prima tool für einen schnellen ungezwungenen schwatz. ich bin ein newsjunkie und bekomme bei twitter verschiedenste infos sehr schnell. wer bei twitter mitmacht, gehört irgendwie zu einer “internet-elite”. es ist auch wie chat für erwachsene und spezialisten.
@Patrick
Da nehme ich jetzt einfach mal an, dass das nicht so ernst gemeint ist wie’s schwarz auf weiss steht. Info-Beschaffung? Elite? Spezialisten?
Solange ICH mich ohne jegliche Prüfung anmelden und mitwirken kann, solange kann twitter gar kein Elite-Treff sein. :-)
Also mein Twitter dürfen nicht alle lesen. Du bist einer der darf :)
Oups, jetzt gehöre ich noch in den Kreis der Auserwählten und bin mir dessen nicht mal bewusst? Kann man denn tatsächlich bestimmen, dass ein Twitter nicht öffentlich ist? Hm…
@paddy. ist vielleicht überspitzt formuliert, doch eigentlich meine ich es schon ernst. ;-)
elite definiert sich für mich nicht durch irgendwelche prüfungen oder aufnahmebedingungen, sondern durch das, was man tut. natürlich kann jeder bei twitter mitmachen, doch du bestimmst selber, wem du folgen willst. ausserdem kann man sogar, wie es das chnübli praktiziert, bestimmen, wer einem folgen darf.
ich arbeite hauptberuflich als it-journalist und habe bei twitter schon viel input für meldungen gefunden. auch den einen und anderen primeur konnte ich so landen. es ist sicher nicht für alle so, doch mir hat twitter schon öfters gute dienste erwiesen.
ich kann aber auch gut ohne twitter leben. ;-) es ist ein weiteres internet-tool, das man nutzen kann.
Klar kann man das.
Dient bei mir ein bisschen als Ersatzdroge für meinen Blog. Macht aber irgendwie nur Sinn wenn es als IM missbraucht wird.
@Patrick
Was sind das denn für News, die nicht anderswo gleich schnell (und vor allem verlässlicher) erscheinen?!
@CTC
Wollte das grad mal ausprobieren, aber twitter ist down. Meine ich das nur, oder geschieht das in letzter Zeit öfters? Habe da zwar keine Erfahrungswerte, dünkt mich aber…
@rouge
Damit du nicht auf eigent.li/ch schreiben musst, oder wie? ;-)
@ Paddy: So in etwa ;-)
@paddy. was heisst schon verlässlicher. jede meldung, sei es nun bei twitter oder auf der site der nzz, muss hinterfragt und abgecheckt werden. aber rasch zwei beispiele. die übernahme von zweinull.cc durch blogwerk war zuerst auf twitter zu erfahren. so war ich einer der ersten, der dann darüber berichtet hat. oder auf die going solo konferenz von steph booth wurde ich auch über twitter aufmerksam und habe dann eine meldung dazu gemacht. mir dient twitter (wenn es denn mal wieder funktioniert…) als infokanal mit interaktionsmöglichkeit.
also mir dient twitter als kurzweiliger zeitvertreib. muss ich mich deshalb jetzt schlecht fühlen und werde aus dem kreis der handverlesenen elite geworfen?!
und ich auch